Bernd von Münster war ein Gewaltakteur, der 1420 in Brügge ein spanisches Schiff raubte und mit diesem nach Danzig fuhr.

Leben

Namensvarianten: Bernde van Monster, Bernd van Munster

Lebensdaten: um 1420

Herkunft: -

Tätigkeitsgebiet: Nordsee, Ärmelkanal, französische Küste

Verwandtschaft: -

Tätigkeiten

Aktivitäten als Gewaltakteur: 1420 entführte Bernd von Münster in Brügge einen galizischen Holk. Er fuhr nach Norwegen und verkaufte die erbeutete Ware. Danach fuhr er nach Marienburg.[1] In der Folge hielt Bernd sich in Danzig auf, wo er vom Ordenshochmeister geduldet wurde.[2]

1421 ist Bernd von Münster in einen Rechtsstreit um gestohlene Weinfässer verwickelt. Dabei soll er für Heinrich Greverode gearbeitet haben.[3]

Status: -

Fahrgemeinschaften: -

Auftraggeber: Heinrich Greverode[4]

Geschädigte: Albert Klipping[5]

Angaben zu Schiff und Besatzung: -

Sonstige Tätigkeiten: -

Dokumentation der Recherche

Ohne Ergebnis gesucht in:

Calendar of Inquisition Miscellaneous, Vol. VII, 1399-1422

Calendar of the patent rolls preserved in the Public record office, Henry IV, Vol. II, 1401-1405.

Calendar of the Close Rolls, Henry IV, Vol. II, 1402-1405.

Sonstiges

Quellen

HR I, 7.

LUB I, 6.

Literatur

Häbler, K.: Der Hansisch-Spanische Konflikt von 1419 und die älteren spansichen Beständen. In: Hansische Geschichtsblätter, 1894, S. 49-96.


Einzelnachweise

  1. HR I, 7, 165-169.

  2. HR I, 7, 243.

  3. LUB I, 6, DCCCXIV.

  4. HR I, 7, 332-333.

  5. HR I, 7, 333.


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