Esebern war im Jahre 1429 zusammen mit Pir Oxen und dessen Leuten als Auftraggeber an einer Güterwegnahme im Hanseraum beteiligt.

Leben

Namensvarianten: Eisborn, Asbjorn, Esbern (dänischen Ursprungs), Esberne, Esbernus, Eszbiörn, Osbernus, Esber, Esbyorn, Hesbernus, Esbiorn, Esbjörn, Æsbørn, Esbørn, Asbjørn, Asbiørn, Asbiørnus, van Esebern, Esbearn,(Ezeby?),(Esby?)

Lebensdaten: 1429 bei einer Güterwegnahme als Auftraggeber genannt

Herkunft: unbekannt

Tätigkeitsgebiet: Dänemark bzw. Ostseeraum?

Verwandtschaft: unbekannt

Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer: Bei den Verhandlungen mit Dänemark des Jahres 1434 wird erwähnt, dass die Leute eines Herrn Esebern (Vorname ist leider nicht angegeben) im Jahre 1429 gemeinsam mit Herrn Pir Oxen (auch "Peter" Oxen) ein Schiff von Erick Keding sowie die darin befindlichen Waren entwendet haben sollen.

Status: unbekannt

Fahrgemeinschaften: mindestens einmal in Zusammenarbeit mit dem dänischen Vogt und Reichsrat Peter Oxen, welcher etwa von 1420 bis 1439 in diesem Amt tätig war.

Auftraggeber: unbekannt

Angaben zu Schiff und Besatzung: unbekannt

Sonstige Tätigkeiten: unbekannt

Dokumentation der Recherche

Ohne Ergebnis gesucht in:

  • Die Recesse und andere Akten der Hanse, bearbeitet von Goswin von der Ropp (Leipzig 1876): Bd. 1-15. (Neben dem  Quellentext außerdem gefunden: Magnus Esbernson (1369), Hinrico Esbern (1431) und Esbern Nickelsson (1370)).

  • Urkundenbuch der Stadt Lübeck (Lübeck 1843): Bd. 3-10. (gefunden: Esbern Ketelsson (1406)).

  • Mecklenburgisches Urkundenbuch, hrsg. vom Verein für Meklenburgische Geschichte und Altertumskunde (Schwerin 1863): Bd. 1-25. (gefunden: Esbern Thagesson (Knappe, 1397)).

  • Hansische Urkundenbücher: Bd. 4-9 (online).

  • Hamburgisches Urkundenbuch, hrsg. vom Staatsarchiv der Freien Hansestadt Hamburg (Hamburg 1907): Bd. 7.

  • Bremisches Urkundenbuch, hrsg. vom Staatsarchiv der Freien Hansestadt Bremen (Bremen 1873): Bd. 2-3.

  • Urkundenbuch der Stadt Oldenburg von Dietrich Kohl (1914).

  • Urkundenbuch der Grafschaft Oldenburg bis 1482  von Gustav Rüthning (Oldenburg 1962).

  • Regesten und Urkunden zur Geschichte des Klosters St. Georg in Stade von Jürgen Bohmbach (Hildesheim 1982).

  • Ostfriesisches Urkundenbuch, hrsg. von Ernst Friedlaender (Vaduz 1968): Bd. 1.

  • Preußisches Urkundenbuch, hrsg. von Klaus Conrad (Marburg 1882): Bd. 10-11.

  • Dansk biografsk leksikon (online). (gefunden: Esbern Snare und Esbern, biskop i Slesvig (1141)).

  • Diplomatarium danicum (online). (bisher nur teilweise durchsucht)

  • Die Hansischen Pfundzollisten des Jahres 1368 (18.3.1368 - 10.3.1369), im Auftrage des Hansischen Geschichtsvereins, hrsg. von Georg Lechner (Lübeck 1935). (gefunden: Esbern, Esber, Ezeborn).

  • Das Danziger Pfundzollbuch von 1409 und 1411, bearb. von Stuart Jenks (Köln 2012). (gefunden: Esbern Niclusson und Esborn Peterson).

  • Rerum Danicarum (nur teilweise durchsucht, bisher gefunden: Esbern Jensen/Jensøn).

  • Schleswig-Holstein-Lauenburgische Regesten und Urkunden, bearb. und hrsg. von Paul Hasse (Walluf 1972): Bd.1-3. (gefunden: Esbernus Litlae und Jacobus Esberni).

  • Hansische Geschichtsquellen Band 5: Revaler Zollbücher und -quittungen des 14. Jahrhunderts von Stieda Wilhelm (Halle 1887).

  • Schuldbücher und Rechnungen der Großschäffer und Lieger des Deutschen Ordens in Preußen, hrsg. von Jürgen Sarnowsky: Band 1. Großschäfferei Königsberg I und Band 2. Großschäfferei Königsberg II (gefunden: Jon Esby, Jane Ezeby).

  • Inventar des Archivs der Stadt Werl, hrsg. von Rudolf Preising (Münster 1971): Band 3 und Band 3,1.

  • Hansische Geschichtsquellen Band 6: Hanseakten aus England : 1275 bis 1412 von Karl Kunze (Hildesheim 2005).

  • Regesten zu den Briefregistern des Deutschen Ordens: Die Ordensfolianten 2a, 2aa und Zusatzmaterial, hrsg. von Sebastian Kubon und Jürgen Sarnowsky (Göttingen 2012).

Sonstiges

Der Vorname ist leider unbekannt. Der Name „Esebern“ könnte u.a. auch von dem Wort „Eisborn“ stammen, einem Ortsteil der Stadt Balve in Nordrhein-Westfalen, was bedeuten könnte, dass sein Ursprung in Deutschland liegt („Inventare der nichtstaatlichen Archive Westfalens“, Band 14, S. 414 und 441). Diese These ist jedoch nur eine vage Vermutung.

In dem Quellenabschnitt selbst (HR II. 1, Nr. 381, §81) werden neben Pir Oxen und Erick Keding außerdem die Personen Lambert Pentel (um 1446 in den Rat der Stadt Hannover gewählt, siehe "Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte", Bd. 80, S. 45), sowie ein gewisser Cleyes Rave und ein Hans van Goch genannt.

Die vorgenannten Namensvarianten von "Esebern" finden sich oft auch als skandinavische Vornamen (vgl. das Personenverzeichnis des „Diplomatarium danicum“ und das des „Scriptores rerum Danicarum“).

Quellen

Hanserecesse, Abteilung II, Band 1.

Literatur


Einzelnachweise

HR II.1, Nr. 381, §81.


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