Peter Oxen war dänischer Vogt und Reichsrat zwischen ~1420 und 1439. Er beteiligte sich in dieser Zeit an den Konflikten mit Holstein und der Hanse und war für besonders rücksichtslose Kaperfahrten bekannt. Gleichzeitig war er in diesem Konflikt von 1422 an Hauptmann von wichtigen Burgen im Sund von Dänemark. Im Kampf gegen die norwegischen Rebellen 1436 besiegte er Engelbrecht Engelbrechtsson im Auftrag des Erich von Pommern.
Leben
Namensvarianten: Pir Oxen, Peter Ochse, Peter Ochsse, Peter Oxel, Pir Osse, vermutlich Peter Axel
Lebensdaten: Geboren: unbekannt; Gestorben: um 1440
Herkunft: hatte deutsche Vorfahren, genaue Herkunft unbekannt
Tätigkeitsgebiet: Dänemark, Schweden, Schleswig
Verwandtschaft: unbekannt
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer:
- Verhandlungen zu Dänemark (1434 Sept. - Okt.):
- 1415 soll er zusammen mit Benedictus Poggwitcz und Ywan Bruske einen Schiffer, der von Flandern nach Schonen segeln wollte, ausgeraubt haben
- 1429 sollen er und seine Untegebenen Waren gestohlen haben, u. a. von Johan Karschen[1], Erich Keding[2], Dirk Oldenvelde und Syvert Meyer[3] und Barthisz Schulten[4]
- 1430 sollen Untergebene von Peter Oxen zusammen mit Cruse Waren von einem Schiff genommen haben[5]
- Versammlung zu Lübeck (1436 Mrz. 17.): soll sich mit den Städten auseinandersetzen, wegen Gut, das er im Sund geraubt hat [6]
Status: Ritter, dänischer Vogt, Reichsratmitglied
Fahrgemeinschaften: unbekannt
Auftraggeber: Erich von Pommern
Angaben zu Schiff und Besatzung: unbekannt
Sonstige Tätigkeiten:
Sonstiges
Stammt vermutlich vom deutschen Geschlecht der Ochs von Guntzendorf ab, da er das selbe Wappen benutzt.
Nachdem Erich von Pommern abgesetzt wurde, wurde auch Peter Oxen aus seinen Ämter enthoben und vertrieben, da er vermutlich ein sehr enger Vertrauter des ehemaligen Königs war.
Quellen
Dansk biografisk Lexikon, XII. Band.
Hanserecesse, Abteilung II, Band 1
Literatur
Einzelnachweise
↑
HR II, I (1876), 381, § 67.
↑
HR II, I (1876), 381. § 81.
↑
HR II, I (1876), 381. § 77.
↑
HR II, I (1876), 381. § 72.
↑
HR II, I (1876), 381.
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HR II, I (1876), 381.
