Conrad Letzkau war ein Ratsmann und Bürgermeister zu Danzig und gehörte zu den Konsuln aus Danzig. Ab 1399 wurde er mehrmals in schriftlichen Verhandlungen mit Städten aufgeführt. Er ab 1402 Bürgermeister der Stadt Danzig.
Leben
Namensvarianten: Conradus Lescow[1]; Cord Leczkow[2]
Lebensdaten: erste Erwähnung in den Quellen ab 1399. Nach der Schlacht von Tannenberg 1410 und dem darauf folgenden Abfall der Stadt Danzig von der Ordensherrschaft wurde er 1411 durch Mitglieder des Deutschen Ordens ohne Prozess ermordet.
Herkunft: Danzig
Tätigkeitsgebiet: Marienburg, Kalmar, Thorn
Tätigkeit
Aktivitäten in Verhandlungen:
Conrad Letzkau wird mit Peter Fürstenau im Jahre 1400 beim Fest des Apostel Jakob als Mitstreiter von schriftlichen Verhandlungen aufgeführt.[3]
SonstigeTätigkeiten:
Conrad Letzkau wird in einem vom 6. Januar 1399 geführten Recess als Mittelsmann zwischen Preußen und den Vitalienbrüdern Johan von der Mersse und Olbrecht Rothe (Hier handelt es sich vermutlich um Albrecht Russe) eingesetzt. Er soll die Liste der Güter bringen und daraufhin die Bezahlung entgegen nehmen.[4]
Im Jahre 1399 wird Conrad Letzkau als Empfänger der Viktualien im Wert von etwa 144 Mark angegeben, welche die Elbing aus Gothland den Friedeschiffen übergibt.[5]
Sonstiges
Zu ihm vgl. Eimer: Gotland unter dem Deutschen Orden, passim.
Quellen
In den folgenden Quellen taucht Conrad Letzkau auf:
- HR: 1.4. Nr. 516 (1399: Marienburg) & Nr. 536 (1399: Thorn) & Nr. 618 (1400: Kalmar)
Die folgenden Quellensammlungen wurden ohne Fund durchsucht:
- HR: 1.1.-1.3.
Einzelnachweise
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HR: 1.4., Nr. 618
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HR: 1.4., Nr. 536
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HR: 1.4., Nr. 618
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HR: 1.4., Nr. 516 § 8
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HR: 1.4., Nr. 536