--- aliases: - Erik I. von Pommern - Erich von Pommern --- Erich von Pommern, geboren unter dem Namen Bogislaw von Pommern-Stolp, war ein Großneffe der [[Margarethe von Dänemark]]. Da ihr Sohn Olaf 1387 gestorben war, erhob sie Erich 1396 mit 5 Jahren zum König von Dänemark, Norwegen und kurz darauf auch von Schweden. Als [[Margarethe von Dänemark|Margarethe]] 1397 die Kalmarer Union gründete, um die drei Königreiche Dänemark, Norwegen und Schweden zu vereinen, regierte Erich diese zusammen mit ihr bis 1412. Erichs Politik war nicht sehr erfolgreich. Seine expansiv- aggressiven Bestrebungen, vor allem im Konflikt um Schleswig mit dem Grafen von Holstein überforderten das Reich finanziell wie auch militärisch. Auch sein Versuch die Familie aus Pommern mehr in die Union einzugliedern gelang ihm nur teilweise. 1438 floh er nach Auseinandersetzungen mit Schweden, das ihm den Gehorsam verweigerte, nach Gotland. Ein Jahr später wurde er dann in Dänemark und Schweden als König abgesetzt und 1441 auch in Norwegen.[1] ## Leben Namensvarianten: Bogislaw von Pommern-Stolp Lebensdaten: 1382 - 1459 Herkunft: Pommern Tätigkeitsgebiet: Dänemark, Schweden, Norwegen und Pommern Verwandtschaft: Großneffe Margaretes von Dänemark und Sohn von Watislaw VII. ## Tätigkeiten Aktivitäten als Fehdehelfer: - Kaperfahrten im Kampf gegen Holstein - In den Verhandlungen mit Dänemark 1434 wird Erich von Pommern sehr oft als Auftraggeber von Güterwegnahmen genannt[2] Status: König von Dänemark und Schweden (1396-1439) und Norwegen (1389-1442), Unionskönig 1397 (Kalmarer Union) regiert diese Union ab 1412 ohne Margarete [3] Auftraggeber: ließ [[Barnim VIII.]] in seinem Namen Kaperfahrten im Kampf gegen Holstein unternehmen Angaben zu Schiff und Besatzung: unbekannt Sonstige Tätigkeiten: unbekannt ## Sonstiges ## Quellen HR II.1, Nr. 381 ## Literatur Auge, Oliver: Handlungsspielräume fürstlicher Politik im Mittelalter, Band 28, Ostfildern 2009 Wegener, Wilhelm (Hg.): Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Bd. 2: Die Herzöge von Pommern, Göttingen 1962-1969. --- ## Einzelnachweise 1. ↑ Auge, Oliver: Handlungsspielräume fürstlicher Politik im Mittelalter, Band 28, Ostfildern 2009 2. ↑ HR II.1, Nr. 381, §6, 7, 20, 25, 26, 30, 35, 36, 38, 41, 47, 48, 55, 98. 3. ↑ Wegener, Wilhelm (Hg.): Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Bd. 2: Die Herzöge von Pommern, Göttingen 1962-1969. ---
