Hans Beer wird im Preußischen Schadensverzeichnis von 1427-1433 beschuldigt im Auftrag der Hansestädte Schaden angerichtet zu haben.

Plünderte im Jahr 1428 als Lübecker Flottenbefehlshaber Bornholm.

Verhandelte im Jahr 1428 mit einem Gesandten des römsichen Königs um ein Geleitbrief für König erik VII. von Dänemark.

Leben

Namensvarianten: Johan Beer, Johan Bere

Lebensdaten: Geboren vor 1405; gestorben 1451 in Lübeck

Herkunft: Pommern

Tätigkeitsgebiet: Preußische Städte, Ostseeraum, Kopenhagen, Bornholm

Verwandtschaft: Unbekannt

Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer:

  • Niclos Rekowen am 21.10.1427 beraubt.
  • Plünderte und brandschatzte Bornholm im Jahr 1428 gemeinsam mit Westfall, Johan Russenberch, Jakob Bramstede und Tidemann Solingh im Zuge des Sundzoll-Krieges gegen Erik VII. von Dänemark.[1][2]
  • War im Jahr 1428 an Verhandlungen mit einem Gesandten des römisch-deutschen Königs, namens Doktor Nikolaus Stok, beteiligt, der ein sicheres Geleit für König Erik VII. und den Herzog von Pommern vor Kopenhagen forderte. Hans Beer und seine Verbündeten kamen der Forderung nicht nach. [3][4]

Status: Anführer eines lübeckischen Schiffes [5], Flottenbefehlshaber der Lübecker Flotte, Ratsmitglied der Stadt Lübeck, Bürgermeister Lübecks ab 1436, Mitgleid der Zirkelgemeinschaft Lübecks

Fahrgemeinschaften: Smolentiin by der Lyvelose, Westfall, Johan Russenberch, Jakob Bramstede, Tidemann Solingh

Auftraggeber: wendische Hansestädte, Hansestadt Lübeck

Angaben zu Schiff und Besatzung: Unbekannt

Sonstige Tätigkeiten:

  • Nahm als ein Vertreter der Hansestadt Lübeck an verschiedenen Hansetagen teil [6][7][8]
  • Nahm an den Freidensverhandlungen zwischen dem König von Dänemark Erik VII. und den Hansestädten als ein Vertreter Lübecks im Jahr 1428 teil[9]
  • Bürgermeister Lübecks ab 1436
  • Empfing im Jahr 1439 eine Orden, verliehen durch König Albrecht II.

Sonstiges

In folgenden Quellenbänden finden sich keine weiteren Hinweise:

Bremer Urkundenbuch Bd. 6

Hanserecesse, Abt. II, 2-7.

Hansisches Urkundenbuch

Quellen

  • HR, II, 1, Nr. 543
  • LUB VII. CLXXVI
  • HR 1.8

Literatur

  • Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie, Verlag Max Schmidt-Römhild, 2. Auflage Lübeck 1925. Unveränderter Nachdruck Lübeck 1978

Einzelnachweise

  1. HR 1.8 Nr. 448

  2. HR 1.8 Nr. 467

  3. HR 1.8 Nr. 418

  4. HR 1.8 Nr. 419

  5. LUB VII. CLXXVI

  6. HR 1.8 Nr. 59

  7. HR 1.8 Nr. 178

  8. HR 1.8 Nr. 214

  9. HR 1.8 Nr. 515


0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9