Der Hamburger Englandfahrer Heino Swartekop war 1390 zusammen mit Wolter Westfal in Friesland auf einer Piratenjagd gegen Hinrich Steen und seine Komplizen dabei.
Leben
Namensvarianten: Heino Zwartekop
Lebensdaten: Um 1390 [1]
Herkunft: /
Tätigkeitsgebiet: Gewaltakteur
Verwandtschaft: einen Sohn: Martin Zwartekop (Ratsherr und Englandfahrer) [2]
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: /
Status: Angesehener Kaufmann der Stadt Hamburg. [3]
Fahrgemeinschaften: 1390 eine Fahrt nach Friesland mit Wolter Westfal. [4]
Auftraggeber: /
Angaben zu Schiff und Besatzung: /
Sonstige Tätigkeiten: Um 1400 sollte er für die Einbürgerung des Simon von Utrecht in Hamburg bürgen.
1385 wurde er von der Stadt Hamburg gefördert, indem er einen Dachgiebel aus Stein als Brandschutzmaßnahme bekam. [5]
Sonstiges
In den Kämmereirechnungen der Stadt Hamburg von 1390 wird, neben Wolter Westfal, ein Swartekop (ohne Vornamen) erwähnt. Diese erhielten von der Stadt 70 Pfund Silber "pro Hinrico Steen et suis complicibus" (also wahrscheinlich "als Belohnung für Hinrich Steen und seine Komplizen). [6]
Die Rechnung war unter der Kategorie "ad Reysam" zu finden, in den Erklärungen des Herausgebers der Kämmereirechnungen wurde diese Kategorie als "für Reisen oder Rathmannen und Rathsdiener in städtischen Angelegenheiten" bezeichnet. Der erwähnte Swartekop war demnach wahrscheinlich keine unwichtige Person Hamburgs.[7]
Keine Hinweise gefunden unter:
Hanserecesse
Hansisches Urkundenbuch
Hamburger Geschichtsverein (Hg.): "Hansische Geschichtsquellen", Lübeck, 1927.
Heinrich Reinecke (bearb.): "Dokumente zur Geschichte der hamburgischen Reichsfreiheit Teil 1", Hamburg, 1961.
Staatsarchiv der freien und Hansestadt Hamburg (Hg.): "Hamburgisches Urkundenbuch Dritter Band", Hamburg, 1953.
Staatsarchiv der freien und Hansestadt Hamburg (Hg.): "Hamburgisches Urkundenbuch Vierter Band", Hamburg, 1967.
Nolden, N.; Marquard, J., Sarnowsky, J. (Hgg.): "Hamburgs Gedächtnis - die Threse des Hamburger Rates. Die Regesten der Urkunden im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg Bd. I: 1350–1399.", Hamburg, 2014.
Quellen
Koppmann, K. (Hrsg.): "Hamburger Kämmereirechnungen Band 1: 1350-1400.", Hamburg, 1869.
Literatur
Bracker, J,: "Störtebecker - Nur einer von ihnen. DIe Vitalienbrüder und ihre Geschichte.", in: Wiechmann, R., Bräuer, G., Püschel, K. (Hgg): "Klaus Störtebecker. Ein Mythos wird entschlüsselt.", Wilhelm Fink Verlag, München, 2004.
Einzelnachweise
↑
Koppmann, K. (Hrsg.): "Hamburger Kämmereirechnungen Band 1: 1350-1400.", Hamburg, 1869, S. 472.
↑
Bracker, J,: "Störtebecker - Nur einer von ihnen. DIe Vitalienbrüder und ihre Geschichte.", in: Wiechmann, R., Bräuer, G., Püschel, K. (Hgg): "Klaus Störtebecker. Ein Mythos wird entschlüsselt.", Wilhelm Fink Verlag, München, 2004, S. 40. (ohne Beleg)
↑
Bracker, J,: "Störtebecker - Nur einer von ihnen. DIe Vitalienbrüder und ihre Geschichte.", in: Wiechmann, R., Bräuer, G., Püschel, K. (Hgg): "Klaus Störtebecker. Ein Mythos wird entschlüsselt.", Wilhelm Fink Verlag, München, 2004, S. 40. (ohne Beleg)
↑
Koppmann, K. (Hrsg.): "Hamburger Kämmereirechnungen Band 1: 1350-1400.", Hamburg, 1869, S. 472.
↑
Bracker, J,: "Störtebecker - Nur einer von ihnen. DIe Vitalienbrüder und ihre Geschichte.", in: Wiechmann, R., Bräuer, G., Püschel, K. (Hgg): "Klaus Störtebecker. Ein Mythos wird entschlüsselt.", Wilhelm Fink Verlag, München, 2004, S. 40. (ohne Beleg)
↑
Koppmann, K. (Hrsg.): "Hamburger Kämmereirechnungen Band 1: 1350-1400.", Hamburg, 1869, S. 472.
↑
Koppmann, K. (Hrsg.): "Hamburger Kämmereirechnungen Band 1: 1350-1400.", Hamburg, 1869, S. CVII.
