Hilghelanne hat als Gewaltakteur einer Klageschrift zufolge Bremer Kaufleuten eine halbe Schiffsladung entwendet.

Leben

Namensvarianten:

Lebensdaten: um 1400.[1]

Herkunft:

Tätigkeitsgebiet:

Verwandtschaft:

Tätigkeiten

Aktivitäten als Gewaltakteur: Bremer Kaufleute erhoben gegen Hilghelanne Klage und legten ihm zur Last, ein halbes Schiff (vermutlich: eine halbe Schiffsladung) in Besitz genommen zu haben. Das Raubgut umfasse 157 Tonnen Korn – Roggen, Gerste und Hafer –, beinahe eine Tonne Butter, eine Tonne Talg, vier Tonnen Heringe, viereinhalb Decher Ochsenhäute und fünfeinhalb Decher Kuhhäute, 600 huucvisches, drei Meerschweine, anderthalb Stück Käse, einen kupfernen Kessel, Wolle und Wollgarn im Wert von zehn Lübischen Mark und Hirschgeweihe im Wert von vier Lübischen Mark. Sodann habe Hilghelanne die erbeuteten Waren nach Amsterdam verschifft und dort verkauft.[2]

In den Aufzeichnungen der Verhandlungen am 1. Mai 1400 des Ratsherren Johann Boller über Schadensersatzzahlungen, welche die Holländer den Bremern leisten sollten, findet Hilghelanne in der Fußnote ebenfalls Erwähnung. [3]

Status:

Fahrgemeinschaften:

Auftraggeber:

Geschädigte: Berende Lowen, Hinrike van Wersebe und Seurkere. [4]

Angaben zu Schiff und Besatzung:

Sonstige Tätigkeiten:

Dokumentation der Recherche

Ohne Ergebnis gesucht in:

  • HR I.8, Nr. 1134
  • HUB 5, Nr. 342
  • HUB 5, Nr. 350
  • HUB 5, Nr. 355
  • HUB 5, Nr. 356
  • HUB 4
  • HUB 6
  • LUB 4
  • HR I.4
  • HR I.5
  • HR I.6
  • HR I.7

Sonstiges

Quellen

Literatur


Einzelnachweise

  1. HR I.8, Nr. 1133, §1

  2. HR I.8, Nr. 1133, §1

  3. BUB 4, Nr. 249

  4. HR I.8, Nr. 1133, §1


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