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Johannes von der Aa war Bürgermeister, Ratsherr, Gesandter und Schiffshauptmann von Rostock.
Leben
Namensvarianten: Johannes van der Aa; Johann von der Aa; Johann van der Aa; Johan van der Aa; Johannem de Aa; Johann van de Aa; Johans van der A; Johanne van der Aa; Johannis van der Aa; Johannes de Aa; Johan van der A; Johannis von der Aa; Johannes de A; Johannes van der A
Lebensdaten:
Herkunft:
Tätigkeitsgebiet: Er war Bürgermeister und Ratsmanngesandter von Rostock [1] und im Krieg 1390 des Johann II. Herzog von Stargard Schiffshauptmann von Rostock. Zudem wird er auch als Schiffer bezeichnet.[2]
Verwandtschaft: Sein Vater hieß Gerhard und war Ratsmann, seine Mutter Katharine stirbt, worauf zwischen Johann von der Aa und seinem Bruder Gerhard ein Streit über das Erbe ausbricht. Dieser wird vom 19. März - 16. Juni 1389 von Dietrich Fritze und seinen Genossen beigelegt.[3]
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: Er war im Kriegszug von Johann II. Herzog von Stargard von 1390 Schiffshauptmann für Rostock und eroberte mit Johann Tuckeswert Bornholm und Gotland.
Status:
Fahrgemeinschaften
Auftraggeber:Johann II. Herzog von Stargard
Angaben zu Schiff und Besatzung:
Sonstige Tätigkeiten: Bekam von Königin Margarethe von Dänemark ein Pferd geschenkt um zusammen mit Johann Tuckeswert nach Lintholm zu reisen. Diese Pferde wurden als Bestechung angesehen, angeblich bekamen sie noch mehr, dies wurde von der Königin, sowie von Johannes von der Aa bestritten.[4]
Er war im Jahre 1384-85 Pfundzollherr in Rostock. [5] Ebenfalls war er Schoßherr für das Jahr 1392.[6]
Wird beschuldigt, in Danzig einem Mann Geld geklaut zu haben und stellt sich dem Gericht. [7]
Er war an einem Übergriff auf preußische Kaufleute der Stadt Danzig beteiligt.
Wird als Vorsteher des Hauses zum Heiligen Geist verzeichnet.[8]
Sonstiges
Bei einer Versammlung zu Lübeck am 19. Juli 1386 erschien Johannes von der Aa als Ratsmanngesandter von Rostock; gleichzeitig ist ein Ratsherrgesandter aus Campen mit dem selben Namen aufgeführt.[9]
Quellen
Hanssrezesse Band I.1 wird der Name nicht aufgeführt.
Hanserezesse Band I.2, Quelle 190, 220, 244, 248, 263, 276, 293, 298, 320, 323.
Hanserezesse Band I.3, Quelle 146, 186 §§ 2,4,6, 371, 380, 421, 443.
Hanserezesse Band I.4, Quelle 13, 16, 38, 55, 58, 217 §50, 218-222, 224-228, 303, 570, 649 §§ 8, 9.
Hanserezesse Band I.5, Quelle 33, 158, 185, 190, 209, 225, 283, 392, 449 §§ 1, 58.
Hanserezesse Band I.6 wird der Name nicht aufgeführt.
Hansisches Urkundenbuch 3-5 wird der Name nicht aufgeführt.
Hansisches Urkundenbuch 6, 829, 830.
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XVII
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XIX
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XX
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XXI
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XXII
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XXIII
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XXV
Literatur
Koppmann: Die Vitalienbrüder, in HR I.4, 1877, S. x.
Einzelnachweise
↑
HR Bd. I.4, Quelle 303
↑
HUB Bd.6, Quelle 829,830
↑
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XXI, Quelle
↑
HR Bd. I.4, Quelle 58
↑
HR Bd. I.3, Quelle 186
↑
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XXII, Quelle 12320B.
↑
HR Bd. I.4, Quelle 228
↑
Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. XX, Quelle 11659 A.
↑
HR Bd. I.2, Quelle 323