Kerstian Knut de Elbingho wurde Diebstahl von Geiseln und der Totschlag eines Knechtes vorgeworfen.
Leben
Name: Kerstian Knut, Kerstian Knut de Elbingho
Lebensdaten: Tritt vermutlich 1378 in Erscheinung[1]
Herkunft: Vermutlich aus Elbingen
Tätigkeitsgebiet: Unbekannt.
Verwandtschaft: Unbekannt
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: In einer aus dem Jahr 1378 stammenden Quelle wird Heket von Olaf Björnsson vorgeworfen, als Teil einer 13-köpfigen Gruppe von Preussen englische Geiseln entwendet zu haben, deren Wert Björnsson auf 410 Nobeln taxiert.[2] Dabei hätten die Preussen einen Knecht Björnssons erschlagen, zwei seiner Hengste getötet und sechs weitere Knechte verwundet.[3] Auf diese Klage reagierte die Stadt Elbing mit einem Brief, indem sie schrieb, dass die von Björnsson Benannten zurzeit außer Lande seien, man sie aber gerne bei ihrer Heimkunft mit den Vorwürfen konfrontiere.[4] Über den weiteren Verlauf dieser Angelegenheit ließen sich keine Quellen finden.
Es lässt sich lediglich vermuten, dass sich dieser Zwischenfall auf Olav Björnssons Ländereien ereignete, da Knechte und Pferde zu schaden kamen und Geiseln entwendet wurden. Diese Ländereien lagen möglicherweise bei Gurre auf Sjaelland, in der Nähe von Kopenhagen.
Status: Unbekannt
Fahrgemeinschaft: Johan Grote, Berthold van Grimme, Klaus Gussore, Herman Stoting, Arnold Duker, Heyno Keweyde, Egbert Heket, Tideric Vischer, Peter Wylhelmsson, Johan Bodeker, Johan Rede, Everd van Telgite
Auftraggeber: Unbekannt
Angaben zu Schiff und Besatzung: Unbekannt
Sonstige Tätigkeiten: Unbekannt
Sonstiges
Nichts gefunden in:
HR 1, I, III, IV & V.
HUB 4 - 6.
Preußisches Urkundenbuch 5.
Einzelnachweise
HR 1, II, 175
HR 1, II, 175
HR 1, II, 175
HR 1, II, 176
↑
1
↑
2
↑
3
↑
4
