Während des Krieges zwischen Dänemark und Mecklenburg nahm Knebrech Güter von Lübeckern oder Preußern weg.

Leben

Namensvarianten: Knebrecht

Lebensdaten:

Herkunft:

Tätigkeitsgebiet: Ostsee ?

Verwandtschaft:

Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer: 1396 schrieben die Lübecker an die preußischen Städte, dass der "zerover" Knebrech genommene Güter nach Eckernförde gebracht hatte. Einen Teil davon hatte er weiter ins Gebiet von Henneke Limbek (d.h. vermutlich das südliche Jütland) gebracht[1][2].

Status: "Seeräuber"

Fahrgemeinschaften:

Auftraggeber: Henneke Limbek?

Angaben zu Schiff und Besatzung:

Sonstige Tätigkeiten:

Sonstiges

Im mecklenburgischen Urkundenbuch Bd. 17 gibt es 7 verschiedene Personen, die "Knesebech" hießen. Er konnte ein von ihnen sein.

Es gab auch eine Adlige Familie in Preußen, die Kniprode hieß. Winrich Kniprode war sogar Hochmeister des Deutschen Ordens. Es ist aber unwarscheinlich, das Knebrech ihrer Verwandte war.

Quellen

Die folgenden Quellensammlungen wurden durchgesucht ohne weiteres zu finden:

  • HR 1.1.-2.3.
  • DD 3.1-4.7.
  • MUB Bd. 14-25.
  • HUB Bd. 3-7.
  • Liv-, Est- und Kurländisches Urkundenbuch 1.2.-1.9.
  • Sattler, Karl: Handelsrechnungen des Deutschen Ordens (1887).
  • Preußisches Urkundenbuch Bd. 5-6.
  • Jenks, Stuart: Das Danziger Pfundzollbuch von 1409 und 1411 (2012).
  • Stieda, Wilhelm: Realer Zollbücher und -Quittungen des 14. Jahrhunderts (1887).

Literatur


Einzelnachweise

  1. HR 1.4., nr. 337

  2. MUB Bd.23, nr. 12926


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