Olauus Schutte wird in einem Bericht des Deutschen Ordens aus dem Jahre 1392 als Kapitän einer gewaltbereiten Gruppe (piratarum capitaneus) gennannt.[1]

Olauus und [[Heyno Schůtte]] (Schutke) stammen wahrscheinlich nicht aus dem mecklenburgischen Adelgeschlecht der Schosse, Schotze oder Schutze, sondern aus einer Familie Schutte mit dreizinkiger Gabel im Wappen (MUB 12120).[2]

## Leben

Namensvarianten: Oleff, Ulf, Olf, Olav Schutte, Schute, Schutke, Schütte

Lebensdaten: um 1392 bis 1411

Herkunft: stammt wahrscheinlich aus einer Familie Schutte mit dreizinkiger Gabel im Wappen [3]

Tätigkeitsgebiet: Gewaltakteur im weitläufigen Nord- und Ostseeraum

Verwandtschaft: [[Heyno Schůtte]], [[Johannes Schutte]] [4]

## Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer: Olauus Schutte wird im Bericht des Generalprokuratoren des Deutschen Ordens an die Kurie in Rom 1392 mit anderen als "capitanei" der "fratres victualium" bezeichnet.[5]

Status: Mitglied der Vitalienbrüder (keine Angabe zur Dauer der Mitgliedschaft)

Fahrgemeinschaften: vermutlich mit [[Ghunnar]], [[Henning Manteuffel]], [[Arnoldus Stuke]], [[Nycolaus Gylge]], [[Heyno Schůtte]]

Auftraggeber: unbekannt

Angaben zu Schiff und Besatzung: unbekannt

Sonstige Tätigkeiten: unbekannt

## Sonstiges

- Im Danziger Pfundzollbuch von 1409 und 1411 wird Oleff Schutte mit seiner Schiffsbeladung erwähnt.[6]
- Hannes Schütte [7]
- Weiterhin wurde in folgenden Quellen gesucht, aber nichts gefunden:

Hess, Cordelia [nur Band 1], Link, Christina/Sarnowsky, Jürgen (Hg): Schuldbücher und Rechnungen der Großschäffer und Lieger des Deutschen Ordens in Preußen, 2008/2009, Bd. 1-3.

Höhlbaum, Konstantin / Kunze, Karl u.a. (Hg.): Hansisches Urkundenbuch, Halle (später München) 1876-1916, Bd. 1-6.

HR I, 1-8.

Koppmann, Karl (Bearb.): Hanserecesse. Die Recesse und andere Akten der Hansetage, hrsg. durch d. Histor. Commission bei d. Koenigl. Acad. d. Wiss., 1870-1897, Bd. I.4 - I. 7 und II.1.-2 .

Sattler, C. (Hg.): Handelsrechnungen des Deutschen Ordens, Leipzig 1887.

## Quellen

Die Berichte der Generalprokuratoren des Deutschen Ordens an die Kurie, Nr. 221

Jenks, Stuart (Hg.): Danziger Pfundzollbuch von 1409 und 1411,in Hansische Geschichtsblätter 124 (2006), 1477, 1543, 2904, 2958.

MUB Bd. XXI. Nr. 12120

## Literatur

Cordsen, Hans Christian: Beiträge zur Geschichte der Vitalienbrüder, in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 73, 1908.

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## Einzelnachweise

1. ↑
    
    Die Berichte der Generalprokuratoren des Deutschen Ordens an die Kurie, Nr. 221
    
2. ↑
    
    Cordsen, Hans Christian: Beiträge zur Geschichte der Vitalienbrüder, in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 73, 1908, S. 29.
    
3. ↑
    
    MUB Bd. XXI. Nr. 12120
    
4. ↑
    
    Necrol. Gotl. fratr. Min. SRD. VI. 569
    
5. ↑
    
    Die Berichte der Generalprokuratoren des Deutschen Ordens an die Kurie, Nr. 221
    
6. ↑
    
    Jenks, Stuart (Hg.): Danziger Pfundzollbuch von 1409 und 1411,in Hansische Geschichtsblätter 124 (2006), 1477, 1543, 2904, 2958.
    
7. ↑
    
    MUB Bd. XXI. Nr. 12132
    

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