Gottschalk Preen war ein Ritter, dessen genaue Lebensdaten leider unbekannt sind. Er war eng mit der Stadt und Vogtei Schwerin verbunden und handelte in deren Auftrag. In den Quellen wird zudem ein Knappe mit demselben Namen genannt, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Nachkommen handelt.
Leben
Namensvarianten: Pren, Prehn, Gotschalk[1]
Lebensdaten: unbekannt
Herkunft: evtl. Schwerin
Verwandtschaft:
Es werden Knappen mit den Namen Henning Preen und Arnd Preen im Lübecker Urkundenbuch genannt.[2] Die genauen verwandtschaftlichen Beziehungen sind jedoch unbekannt.
Tätigkeiten
Aktivitäten als Gewaltakteur:
- Mai 1391: Gottschalk Preen wird als zugehörig zur Vogtei Schwerin genannt, als diese sich zusammen mit der Stadt Schwerin mit den Herzögen von Mecklenburg und den Ratsmännern von Wismar, Rostock, Bützow und Sternberg gegen die norwegische Königin Margarete und die Länder Dänemark, Norwegen und Schweden verbünden.[3]
Status: Ritter
Fahrgemeinschaften: unbekannt
Auftraggeber: Vogtei Schwerin
Geschädigte: Die Länder Dänemark, Norwegen und Schweden.
Sonstige Tätigkeiten:
6.Mai 1368: Gottschalk Preen lässt die Knappen Nikolaus Pinnow, Hinrich Moltzan, Thiderich Bussel, Hennekin Kind, Konrad von Lu, Peter von der Heyde und Nikolaus Teterow in seinem Namen in den Dienst Rostocks gegen den König von Dänemark und seine Helfer treten.[4]
- August 1395: Der Knappe Gottschalk Preen erklärt unter der Bürgschaft der Knappen Henning Preen und Arnd Preen die Urfehde gegen die Stadt Lübeck.[5] Jedoch wird es sich bei dem vorher genannten Ritter Gottschalk Preen und den Knappen des gleichen Namens mit aller Wahrscheinlichkeit nicht um die gleiche Person handeln. Der hier genannte Knappe Gottschalk Preen könnte ein Nachkomme sein, der den Namen seines Vorfahren erhalten hat.
Dokumentation der Recherche
Ohne Ergebnis gesucht in:
Hanserecesse II bis VIII; MUB Bd. XXII
Einzelnachweise
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UB Lüb IV, Nr.628
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UB Lüb IV, Nr.628
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MUB Bd. XXII, Nr.12298
↑
Hanserecesse I, Nr.452 1.
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UB Lüb IV, Nr.628